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Sprachförderung/ Go-In-Prinzip

Da der Bildungserfolg bei Kindern mit Migrationshintergrund eine wesentliche Schlüsselrolle für die soziale und spätere berufliche Integration spielt, ist eine zeitnahe und qualifizierte schulische Integration von neu zugewanderten Kindern und Jugendlichen von großer Bedeutung. Da in den letzten Jahren der Zuzug vieler Flüchtlingsfamilien den Schulalltag in Deutschland stark verändert hat, hat sich auch unsere Schule dieser Situation angepasst. Die Josef-Reding-Schule ist eine Go-In-Schule und arbeitet nach dem Konzept des Kreises Unna. Schülerinnen und Schüler, die Deutsch als eine Fremdsprache erlernen müssen, teilen wir entsprechend ihres Könnens in zwei unterschiedliche Gruppen ein. Sie erhalten in ihrer jeweiligen Gruppe ca. 10 Stunden in der Woche eine intensive und individuelle Sprachförderung. Sie werden von einem Team bestehend aus drei Fachlehrerinnen gezielt in der deutschen Sprache geschult.  Zwei Lehrerinnen verfügen über eine Zusatzqualifikation

 

„Integration von neu zugewanderten Kindern und Jugendlichen“, in der folgende Module enthalten sind:
  • Interkulturelle Sensibilisierung

  • Einführung in Deutsch als Fremdsprache (DaF)

  • DaF im Rahmen von individueller Förderung

  • Schule im Gemeinwesen

  • Reflexion der Praxis

 

Das Projekt wird in Kooperation mit Schulaufsicht für den Kreis Unna und für den Regierungsbezirk Arnsberg durchgeführt. Um eine Integration der Schüler in ihren Klassen zu fördern, nehmen die Schülerinnen und Schüler in den anderen Schulstunden am Regelunterricht ihrer Klasse teil (Jahrgangstufe 5 – 10). Noten werden individuell erst nach zwei Jahren erteilt.